Was tun, wenn es nicht funktioniert?
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Behebung von Softwarestartproblemen. Deaktivieren von Antivirenprogrammen, Windows-Sicherheitsdiensten und Anti-Cheats.
Wenn die gekaufte Software nicht startet oder Fehler auslöst – geraten Sie nicht in Panik. In 95 % der Fälle wird das Problem durch Deaktivieren der Windows-Sicherheitsdienste behoben. Befolgen Sie die nachstehenden Anweisungen Schritt für Schritt.
Schritt 1: Überprüfen Sie Ihre Windows-Version
Stellen Sie sicher, dass Ihr Betriebssystem die Softwareanforderungen erfüllt.
- Drücken Sie Win + R oder öffnen Sie die Windows-Suche.
- Geben Sie den Befehl ein:
winver - Drücken Sie die Eingabetaste – ein Fenster zeigt Ihre Betriebssystemversion an.
Schritt 2: Deinstallieren Sie Ihr Antivirenprogramm
Integrierte Antivirensoftware oder Antivirensoftware von Drittanbietern blockiert den Start von Programmen. Es reicht nicht aus, es einfach zu deaktivieren – es läuft weiterhin im Hintergrund. Sie müssen es vollständig deinstallieren.
- Öffnen Sie Systemsteuerung → Programme und Funktionen.
- Suchen Sie Ihr Antivirenprogramm (Kaspersky, Avast, ESET, Dr.Web, Norton, McAfee usw.).
- Klicken Sie auf Deinstallieren.
- Starten Sie Ihren Computer neu nach der Deinstallation.
Schritt 3: Deinstallieren Anti-Cheats und widersprüchliche Software
Einige Programme stehen auf Treiberebene in Konflikt mit der Software. Sie müssen vollständig entfernt werden.
Muss deinstalliert werden:
- Faceit (und Faceit Anti-Cheat)
- Valorant / Riot Vanguard
- ESEA-Client
- Alle anderen Anti-Cheats für Spiele
- Öffnen Sie Systemsteuerung → Programme und Funktionen.
- Suchen und deinstallieren Sie die aufgeführten Programme.
- Starten Sie Ihren Computer neu.
Schritt 4: Viren- und Bedrohungsschutz deaktivieren
- Öffnen Sie die Windows-Einstellungen (Win + I).
- Gehen Sie zu Datenschutz und Sicherheit → Windows-Sicherheit → Viren- und Bedrohungsschutz.
- Klicken Sie auf Einstellungen verwalten.
- Alle deaktivieren schaltet um:
- Echtzeitschutz
- Cloud-basierter Schutz
- Automatische Probenübermittlung
- Manipulationsschutz – dieses zuerst deaktivieren, andernfalls werden andere Einstellungen möglicherweise wieder aktiviert.
Schritt 5: Windows-Firewall deaktivieren
- Geben Sie in der Windows-Suche Folgendes ein: Firewall.
- Öffnen Windows Defender-Firewall.
- Klicken Sie links auf Windows Defender-Firewall ein- oder ausschalten.
- Wählen Sie Ausschalten für private und öffentliche Netzwerke aus.
Schritt 6: SmartScreen deaktivieren
- Geben Sie in der Windows-Suche Folgendes ein:
Smart Screen - Öffnen Sie App und Browser Steuerung.
- Klicken Sie auf Reputationsbasierte Schutzeinstellungen.
- Deaktivieren Sie alle Schalter.
Schritt 7: Kernisolation deaktivieren
- Geben Sie in der Windows-Suche Folgendes ein: Kernisolation.
- Öffnen Sie die gefundene Einstellung.
- Deaktivieren Sie Speicherintegrität und alle anderen darin enthaltenen Optionen Tab.
- Starten Sie Ihren Computer neu – die Änderung wird nach dem Neustart wirksam.
Schritt 8: Als Administrator ausführen
Führen Sie die Software immer als Administrator aus. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Programmdatei.
- Wählen Sie Als Administrator ausführen.
Schritt 9: Ordner zu den Antiviren-Ausschlüssen hinzufügen
Wenn Sie Windows Defender nicht vollständig entfernen möchten, fügen Sie den Programmordner zu den Ausschlüssen hinzu:
- Öffnen Sie Windows-Sicherheit → Viren- und Bedrohungsschutz.
- Klicken Sie auf Verwalten Einstellungen.
- Scrollen Sie nach unten zu Ausschlüsse und klicken Sie auf Ausschlüsse hinzufügen oder entfernen.
- Fügen Sie den Ordner hinzu, in den Sie die Software heruntergeladen haben.
Hat nichts geholfen?
Wenn Sie alle Schritte ausgeführt haben, die Software aber immer noch nicht funktioniert, wenden Sie sich an den Administrator. Sie werden Ihnen helfen, es herauszufinden.